Vorteile 3D Rendering

29. Oktober 2019
Posted in Studio 2038
29. Oktober 2019 Studio2038

So nutzen Ikea, Otto und Wayfair die Vorteile von 3D Renderings

CGI Produktionen als fotorealistische 3D Renderings oder 3D Animationen bieten gegenüber der klassischen Fotografie diverse wirtschaftliche und organisatorische Vorteile (siehe auch: Der Vergleich: Was ist besser, CGI oder Foto?). Klar, dass da viele Unternehmen den Weg der digitalen Produktdarstellung wählen. In einer schnelllebigen Zeit, in der Content schnell, crossmedial, zielgruppenspezifisch und am besten bezahlbar produziert werden muss, stellen 3D Renderings eine passende Lösung dar.

Unter CGI (Computer Generated Imagery) versteht man ausschließlich am Computer generierte und produzierte Bilder bzw. Bilderwelten, mittels einer speziellen 3D-Software.

#1 Beispiel: Über 75% im IKEA-Katalog sind 3D Renderings

Bereits im Jahr 2005 nutzte Ikea CGI und druckte ein 3D-Rendering eines Holzstuhls im berühmten Katalog ab. Niemand kam auf die Idee, dass dies gar kein Foto sein könnte. Die Vorteile von 3D Renderings machte sich Ikea zu eigen und 2008 folgte das erste fotoreale Rendering einer Ikea-Küche für den Printkatalog. Heute sind über 75 % der Visualisierungen 3D Renderings. Die Inhouse-Produktion greift auf eine riesige 3D-Datenbank von über 25.000 Modellen und Texturen zurück. CG-Artists lassen so eine ganze Küche mit Deko in wenigen Stunden in der 3D-Software entstehen. Im Vergleich dazu, würde der Aufbau für ein reales Fotoshooting Tage dauern. Ikea nutzt auch den Vorteil der länder- und zielgruppenspezifischen Adaption. Während ein Schlafzimmer in deutschen Katalogen eher den westeuropäischen Gewohnheiten angepasst ist, wird der gleiche Raum in Indien kulturell ans Land angepasst.

Ikea bildete in den letzten Jahren alle Fotografen zu 3D-Artists aus. Gleichzeitig lernten alle 3D-Artists von den Fotografen, worauf bei einer guten Studiobeleuchtung zu achten ist. Ein perfektes Beispiel dafür, dass Digitalisierung keine Arbeitsplätze kosten muss.

Auch im Bereich Augmented Reality liefert IKEA mit der IKEA Place App eine interaktive Lösung, welche auf 3D-Modellen basiert. Nutzer der App können ausgewählte Produkte in den eigenen vier Wänden in Originalgröße platzieren. Das lästige Ausmessen vor dem Kauf entfällt somit:

 

#2 Beispiel: Otto investiert 2,6 Mio Euro in digitale Bildtechnologie

Der Versandhandel Otto aus Hamburg hat laut eigenen Angaben ca. 2,8 Millionen Artikel im Sortiment. Der Aufwand all diese Produkte professionell und einheitlich zu fotografieren stellt einen unvorstellbaren Aufwand dar. Allein die Faktoren Locationsuche, Logistik, Auf- und Abbau der Möbel lassen die Aufgabe als schier unmöglich erscheinen. CGI bietet den Vorteil die gleiche Qualität wie ein klassisches Foto zu liefern. Auch nachträgliche Produkterweiterungen wie z.B. neue zusätzliche Farben und Größen eines Sofas lassen sich auch zu einem späteren Zeitpunkt zur gleichen Qualität rendern. Look und Bildsprache bleiben dabei für den Wiedererkennungswert erhalten.

Bis zum Ende des Geschäftsjahres 2021/2022 hat Otto sich zum Ziel gesetzt, mindestens 70 % des gesamten Möbelsortiments und 35 % aller Artikel im Bereich Haus- und Heimtextil mittels CGI darzustellen. Auch Otto arbeitet an einer Augmented Reality App, damit Kunden gewünschte Möbelprodukte vorab zuhause als virtuelles 3D-Modell platzieren können.

 

 

#3 Beispiel: Wayfair und der Aufbau einer automatisierten Renderfarm

Ähnlich wie Otto hat auch Wayfair über Millionen Produkte im Online-Shop, welche möglichst anprechend, einheitlich und professionell dargestellt werden müssen. Bildmaterial wurde bisher von den jeweiligen internationalen und zahlreichen Herstellern geliefert. Natürlich gab es hier diverse Unterschiede in Perspektive, Bildqualität, Format, Styling und Look. Um dem entgegenzuwirken entschied Wayfair sich dazu, eine automatisierte Renderfarm zu programmieren und aufzusetzen. CGI-Agenturen und Dienstleister laden die erstellen 3D-Modelle der Produkte über eine von Wayfair bereitgestellte Plattform hoch. Die 3D Visualisierung wird per Workflow in einer Standardszene mit einem vordefinierten Licht gerendert. Somit wird sichergestellt, dass der Bildlook am Ende immer einheitlich aussieht. Egal wie viele Zulieferer und Agenturen mit Wayfair zusammenarbeiten. Für alle technisch Interessierten empfehlen wir den folgenden Link: Building a Living 3D Rendering Platform at Wayfair

Aber auch in der TV-Werbung nutzt Wayfair die Vorteile von CGI 3D Animationen um die Vielfalt und Anpassbarkeit von Produkten animiert darzustellen:

 

Fazit: Digitale Bildtechnologien nicht nur für die Großen der Branche

CGI ist nicht nur den großen Giganten der Branche vorenthalten. Auch kleine und mittelständische Unternehmen sollten die Vorteile von 3D Renderings für Produktdarstellungen im E-Commerce, auf der Website oder im Print erkennen. Durch unsere langjährige Erfahrung in der Agentur- und Medienbranche arbeiteten wir bereits mit Marken wie Wayfair und Otto zusammen. Die Learnings und die Erfahrungen bringen wir nun bei Studio 2038 mit ein.

Gerne unterstützen wir auch Sie beim Einstieg ins digitale Marketing! Egal ob es sich um eine erste Idee, eine Rückfrage oder um eine konkrete Projektanfrage handelt: Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!

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